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Versunkene Kulturen





Im Zusammenhang mit versunkenen Kulturen tun sich die verschiedensten Betrachtungsweisen auf. Teilweise handelt es sich um Sagenwelten, teilweise infolge von Naturkatastrophen oder Kriegen um verschwundene Inseln, Kontinente, Städte, Berge oder Täler, die späteren Betrachtern verschlossen waren und worüber die mündliche Überlieferung berichtet. Bekannt für den Bereich des Rheinlandes sind Aduatuka, Gression und Badua. Weiterhin interessant noch vielleicht Atlantisbetrachtungen und eine Eifeler Variante der Herkulessage, die am Herkelstein bei Mechernich - Weyer spielt.

Aduatuca, Gression und Badua

Im weiteresten Sinne handelt es sich um das Ende der keltischen, kimbrischen und teutonischen Glückssucher durch Cäsar. Hierzu Betrachtungen bei Wingarden.de

Historische Editionen und Textsammlungen

Es gab auch schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts Menschen, die von einst versunkenen Welten berichten. Sofern es sich um ferne Kontinente handelt, ist es auch heute noch interessant, wie seinerzeit die Menschen diesen Berichten nachgingen und die versunkenen Kulturen einschätzten.

Versunkene Kulturen von Alfons Raith - Euskirchener Volksblatt vom 25. Febr. 1931
Streitgespräch um Atlantis
„Ich fand Atlantis“ - EVB v. 18.8.1953
Atlantis versank bei Helgoland - Dürener Zeitung (Nachrichten) vom 19. August 1953

Zur untergegangenen N.-A.-Z.-I.-Kultur


Zwei Eifeler Varianten der Herkulessage

1) Nicht gut weg kommt in der Literatur die Sage über den Riesen Kakus bei J. Freudenberg: „Wenn er aber die an die sogenannte Kakushöhle bei Eiserfey, welche welche mit ihren gewaltigen zerstreuten Felsblöcken und schroffen Wänden einen grossartigen Eindruck hervorruft, sich knüpfende Sage von dem Kampfe des auf den nahen Herkelstein wohnenden Riesen Herkules mit dem räuberischen Höhlenbewohner Kakus, als unzweideutigen Beweis für den frühern Aufenthalt der Römer ansehen will, so möchten wir ihm nicht beipflichten, sondern die Entstehung der Sage vielmehr der Zeit der wiederauflebenden Humanitätsstudien zuschrieben. Damals mag ein Gelehrter aus der Nachbarschaft der merkwürdigen, an die Beschreibung des Virgil erinnernde Höhle diesen Namen gegeben haben, woraus sich dann die entsprechende Sage mit kleinen Abweichungen von selbst bildete und weiter fortpflanzte.“ (J. Freudenberg, die röm. Wasserleitung aus der Eifel nach Köln).

2) Im Bauernkalender 1937 wird berichtet über einen Hermules, einen Hermesstein und einen Hermesberg, wo der Riese zusammen mit einer Fey von Hermules getroffen wird. Im „Kampf der Riesen“ kämpft ein Herkules gegen Kakus. Hier heißt der Berg Herkelstein. Beides nachzulesen bei Sohie-Lange.de.







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