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Meilensteine und Grenzsteine





Alte Meilensteine sind im Rheinland preußischen, französischen oder römischen Ursprungs. Die jeweilige Besatzungs- oder Regierungsmacht hinterließ mit ihrem jeweiligen Straßennetz jeweils eigene Zeugnisse. Die Tradition der Meilensteine geht mitunter auf alte Markiersteine der Kelten und Steinzeit zurück. Meistens handelte es sich allerdings dort nur um Handelswege oder Pfade, an denen sich Stelen oder Markiersteine (Menhire) befanden.

Meilenstein bei Elsdorf-Widdendorf









Tranchotstein Schwarzer Mann / Eifel



Der Schwarze Mann - höchster Punkt in der Schneifel, der von Südwest nach Nordost verlaufende etwa 15 km lange und 2 km breite Höhenrücken hat seine höchste Erhebung mit 697 m am Schwarzen Mann. Ein in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts durch den französischen Militärkartographen, Oberst Tranchot, gesetzte Vermessungsstein markiert diese Stelle.

Ursprünglich nannte man diese Kuppe Kerkesroth; ein alter aus der keltischen Sprache stammender Name abgeleitet von den hier vor etwa 2000 Jahren lebenden Caeroser oder Karusker.

Der Schwarze Mann erhielt wegen besserer Weitsicht einen Turm aus Baumstämmen. Nachdem dieser verwittert und verfault in sich zusammensank, vermitteltet er den Menschen im Gebiet der Schneifel die Gestalt eines schwarzen Mannes.

Diese Bezeichnung des höchsten Punktes der Schneifel wurde übernommen und die eigentliche Ortsbezeichnung Kerschgesroth (Kerkesroth) ging verloren. [Infotafel]



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